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Dentallabor Gluth GmbH
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News

Zähne pflegen für einen gesunden Körper

Erkrankungen im Mund haben großen Einfluss auf den gesamten Körper. Das bedeutet aber auch: Wer sich gut um seine Mundgesundheit kümmert, kann seine Allgemeingesundheit positiv beeinflussen. Die Bayerische Landeszahnärztekammer (BLZK) gibt Tipps, was Sie selbst für einen gesunden Mund – und einen gesunden Körper – tun können.

Mund- und Allgemeingesundheit beeinflussen sich auf komplexe Weise gegenseitig. Entzündungen in der Mundhöhle – zum Beispiel an den Zähnen oder in den Zahnfleischtaschen – wirken sich auf den ganzen Körper aus. Zum Beispiel gilt die Parodontitis als Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall. Umgekehrt besteht die Gefahr, dass durch eine chronische Erkrankung wie Diabetes Zahnerkrankungen ausgelöst werden oder sich verschlimmern.
Die Parodontitis im Fokus der Wechselwirkungen

Im Fokus der Wechselwirkungen zwischen Zähnen und Körper steht die Parodontitis, eine Entzündung des Zahnhalteapparats. Sie wird durch Bakterien ausgelöst. Über das Zahnfleisch können diese Bakterien und Entzündungsstoffe in den Blutkreislauf gelangen und so auch an anderen Stellen im Körper Schaden anrichten. Erkrankungen, die mit einer Parodontitis im Zusammenhang stehen, sind zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemwegserkrankungen und Diabetes. Auch für schwere Covid-19-Verläufe könnte die Parodontitis nach derzeitigem Wissensstand ein Risikofaktor sein.
Das können Sie selbst für Ihre Mundgesundheit tun

Es gibt verschiedene Maßnahmen, mit denen Sie Erkrankungen im Mund vorbeugen und somit auch Ihrer Allgemeingesundheit Gutes tun können:

  • Gründliche Mundhygiene – zweimal am Tag für mindestens zwei Minuten
  • Tägliche Zahnzwischenraumreinigung mit Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürsten
  • Regelmäßig die Zahnbürste austauschen
  • Halbjährlich zur Kontrolluntersuchung in die Zahnarztpraxis – unabhängig davon bei einer Zahnfleischentzündung, die auch durch gründlicheres Zähneputzen nicht innerhalb weniger Tage verschwindet
  • Regelmäßige Professionelle Zahnreinigungen
  • Alle zwei Jahre zur Parodontitis-Vorsorgeuntersuchung
  • Risikofaktoren wie Übergewicht und Rauchen vermeiden
  • Zahngesunde Ernährung

Mehr Informationen zum Thema „Zähne und Allgemeinerkrankungen“ finden Sie auf der BLZK-Patientenwebsite unter

zahn.de/parodontitis_allgemeingesundheit

23.06.2022 DGA | Quelle: Bayerische Landeszahnärztekammer

Parodontitis vorbeugen, erkennen und behandeln

Wie erkenne ich Parodontitis? Und wie kann ich mich behandeln lassen? Der im November 2021 erschienene Patientenratgeber „Gesund beginnt im Mund!“ informiert leicht verständlich über das Krankheitsbild Parodontitis. Dafür wurde der Buchratgeber Ende März 2022 ausgezeichnet.

Die Initiative proDente verleiht jährlich den Journalistenpreis „Abdruck“. Der Preis würdigt herausragende journalistische Arbeiten, die zahnmedizinische und zahntechnische Themen einer breiten Öffentlichkeit allgemein verständlich zugänglich machen. Die Fachjury zeichnete den Patientenratgeber, den die KZV Hessen fachlich begleitet hat, mit dem Sonderpreis in der Kategorie Print aus.

Leserinnen und Leser erfahren, wie sie sich mit einfachen Mitteln vor Parodontitis schützen können. Anhand eines einfachen Selbsttests lässt sich erkennen, ob man bereits an Parodontitis erkrankt ist. Die frühzeitige Erkennung von Parodontitis ist auch wichtig für die Behandlung anderer Erkrankungen, da sie in einem Zusammenhang stehen können. Die Maßnahmen zur Behandlung einer Parodontitis werden im Buch Schritt für Schritt an einem beispielhaften Patientenfall erklärt. Seit Juli 2021 stehen gesetzlich Versicherten in Zahnarztpraxen bei der Behandlung von Parodontitis neue Möglichkeiten offen – welche Vorteile diese bieten, auch darüber informiert der Buchratgeber. Erhältlich ist er im Buchhandel, über Online-Buchhändler sowie direkt über www.govi.de. Zudem kann er in jeder Apotheke bestellt werden.

Welcher Zahnersatz ist der Richtige für mich?

Trotz regelmäßiger zahnärztlicher Vorsorgetermine und grundsätzlich guter Mundhygiene müssen sich viele Patientinnen und Patienten früher oder später mit dem Thema Zahnersatz befassen. Um dem entsprechend großen Informationsbedarf zu diesem komplexen Thema gerecht zu werden, hat die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) ihre Serie an allgemeinverständlichen Patienteninformationen um einen weiteren wichtigen Baustein ergänzt.

Die neue Broschüre „Zahnersatz - Therapien, Kosten und Beratung“ informiert Patienten auf Grundlage des aktuellen, leitliniengestützten Standes wissenschaftlicher Erkenntnisse umfassend und ausgewogen über verschiedene Arten von Zahnersatz und deren Eignung für bestimmte Versorgungssituationen. Die Publikation zeigt zudem beispielhaft auf, welche Kosten die Kasse übernimmt und erleichtert so die Entscheidung für eine individuelle Versorgung mit Zahnersatz.

Die neue Patienteninformation wurde in enger Zusammenarbeit mit ausgewiesenen Experten entwickelt: Als wissenschaftliche Berater bei der Erarbeitung von Texten und Grafiken fungierte Prof. Dr. med. dent. Florian Beuer MME, Direktor für Zahnärztliche Prothetik, Funktionslehre und Alterszahnmedizin am Centrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Charité/Universitätsmedizin Berlin.

Multimediales Informationsangebot der KZBV zu Zahnersatz Wenn Zähne verloren gehen oder so stark zerstört sind, dass sie nicht mehr mit einer Füllung versorgt werden können, ist in der Regel Zahnersatz erforderlich. Die moderne Zahnmedizin bietet dafür viele Möglichkeiten an Versorgungslösungen. Meistens kommen für einen Befund allerdings verschiedene Therapien in Frage, zwischen denen sich Patienten - nach umfassender Aufklärung und Beratung - gemeinsam mit ihrer behandelnden Zahnärztin oder ihrem Zahnarzt entscheiden können.

Neben der neuen Broschüre informiert die KZBV Patienten seit Jahren auch mit der Website www.informationen-zum-zahnersatz.de über Zahnersatzarten oder mögliche Kosten einer Behandlung. Zudem wird die Initiative „Zahnärztliche Zweitmeinung“ vorgestellt und eine Übersicht über die zahnärztlichen Beratungsstellen gegeben, bei denen Patienten bei Bedarf kostenfrei und deutschlandweit eine zweite Meinung einholen können.

Die neue Broschüre „Zahnersatz – Therapien, Kosten und Beratung“ kann in Deutsch sowie in den Hauptmigrantensprachen auf der Website der KZBV unter www.kzbv.de/informationsmaterial kostenfrei als PDF-Datei heruntergeladen werden oder als gedrucktes Einzelexemplar bestellt werden. Praxen können Sets mit gedruckten Exemplaren zum Selbstkostenpreis über den Webshop der KZBV beziehen.

Zahnmedizin für Menschen mit Behinderung und medizinischem Unterstützungsbedarf

Konkreter politischer Handlungsbedarf besteht bei der zahnärztlichen Versorgung von Patientinnen und Patienten mit besonderem Unterstützungsbedarf. Für eine uneingeschränkte Partizipation bittet die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) die Gesundheitspolitik, sich für die erforderlichen Lösungen einzusetzen:

1. Versorgung in stationären Behinderteneinrichtungen

Immer wieder müssen Kooperationsverträge in Behinderteneinrichtungen abgelehnt werden, weil diese auf Pflegeeinrichtungen begrenzt sind. Hier ist eine Erweiterung auf Behinderteneinrichtungen sinnvoll.

2. Medizinische Behandlungszentren und Sozialpädiatrische Zentren

Der Gesetzgeber hat für die medizinische Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung Sozialpädiatrische Zentren (SPZ) geschaffen, für erwachsene Patientinnen und Patienten mit Behinderung Medizinische Zentren für Erwachsene mit Behinderung (MZEB), in denen bislang keine Zahnmedizin stattfinden darf. Eine Weiterentwicklung ist erforderlich.

3. Ambulant tätige Anästhesisten

Pflegebedürftige Ältere und Personen mit geistiger Behinderung benötigen häufig eine zahnärztliche Behandlung in Allgemeinanästhesie. Es ist sehr schwierig, für diese oft in ambulanten OP-Zentren durchgeführten Behandlungen Anästhesisten zu gewinnen. Grund ist deren Budget-Deckel. Der Gesetzgeber muss diese Formen der Allgemeinanästhesie außerhalb der Gesamtvergütung einordnen.

4. Schnittstelle Zahnmedizin und Krankenhaus

Bei vielen Patientinnen und Patienten mit Behinderung liegen große allgemeinmedizinische Beeinträchtigungen vor, so dass die zahnärztliche Behandlung in Allgemeinanästhesie nur unter stationären Bedingungen möglich ist, ebenso bei Pflegebedürftigen und Patienten mit schweren Allgemeinerkrankungen. Die stationäre Versorgung hält jedoch keine gesetzlichen Rahmenbedingungen dafür vor. Es existieren weder passende DRGs noch die gesetzliche Möglichkeit, dass Zahnärztinnen und Zahnärzte als Belegzahnärzte in Krankenhäusern tätig werden können. Eine Gesetzesänderung ist erforderlich.

5. Vergütung von Leistungen bei Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderungen

Die ambulante zahnmedizinische Behandlung von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung im Wachzustand ist sehr aufwändig, bindet viel Personal und Zeit. Dies wird nicht abgebildet.

6. Betreuung von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderungen

Die zahnärztliche und präventive Betreuung von Pflegebedürftigen und Personen mit Behinderung muss weiter intensiviert werden, da ihre Mundgesundheit signifikant schlechter ist als allgemein. Die Approbationsordnung Zahnmedizin und die Curricula könnten dies berücksichtigen.
Weitere Schnittstellen wären akutgeriatrische Krankenhausstationen und die Entwicklung weitergehender Konzepte in der aufsuchenden Versorgung.

09.06.2022 DGA | Quelle: Bundeszahnärztekammer



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